Einleitung
Wir haben das gesamte Roadbook Ihrer Reise auf einer Website-Seite zusammengestellt. So können Sie während Ihrer gesamten Tour die Tagesetappen jederzeit auf Ihrem Smartphone einsehen.
Außerdem können so alle Teilnehmer auf den Inhalt des Roadbooks zugreifen, während Sie zuvor nur über ein einziges Exemplar in Papierform verfügten.
In diesem Roadbook finden Sie unter anderem Beschreibungen der Region, durch die Sie reisen. Und für jeden Reisetag eine Reihe von Beschreibungen touristisch interessanter Orte, sogenannte „Ausflugstipps”.
Die Reisetage sind in der Reihenfolge der GPS-Routennummern aufgeführt.
Sie können alle Routen ganz einfach über den Menüpunkt „Routen” finden, aber auch durch Scrollen die verschiedenen Reisetage einschließlich Karte anzeigen.
Über das Menü gelangen Sie über den Punkt „TIPPS” zu einem Kapitel mit allgemeinen praktischen Tipps, darunter das Protokoll: Wie verhält man sich im Falle einer Panne?
Irland
Unsere Irlandreise hat sich zu einer Top-Reise entwickelt.
Es gibt so viele stimmungsvolle Tourenstraßen in dieser Region. Wunderschöne authentische Dörfer, Städte und Städtchen und eine große Vielfalt an Landschaften. Und natürlich die fantastischsten Küsten. Und immer ist da wieder das Meer.
Touren und sich umsehen
Im Mittelpunkt dieser Motorradreise steht natürlich auch das angenehme Touren mit dem Motorrad durch eine attraktive Umgebung. Aber wir hören immer öfter von unseren Kunden, dass sie unterwegs auch etwas sehen möchten . Ein- oder zweimal für eine Stunde an einem vorher geplanten Ort anzuhalten, wird immer häufiger als wichtig während einer Motorradreise genannt. Durch die explizite Beschreibung der Möglichkeiten in diesem Roadbook versuchen wir, Ihnen auch die Möglichkeit zu geben, Ihre eigene Planung zu erstellen.
Machen Sie Ihren eigenen Plan
Das Dilemma bei der Nennung all der schönen und interessanten Orte ist natürlich: Welche werde ich besuchen und welche nicht ?
Zusätzliche Wegpunkte für Ausflugstipps
Aus diesem Grund führen wir die GPS-Route nicht immer direkt durch oder an den Sehenswürdigkeiten vorbei, sondern geben mit einem Wegpunkt die Abzweigung an. Wenn Sie beispielsweise ein malerisches (Fischer-)Dorf, eine Burg oder eine Whiskybrennerei besichtigen möchten, nehmen Sie die Abzweigung und kehren anschließend auf die Route zurück.
Es ist vielleicht zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, dass Sie in Ihrem Headset eine Anweisung hören, der Sie nicht sofort folgen müssen, wenn Sie die Sehenswürdigkeit nicht besuchen möchten. Sie können einfach der Straße folgen (siehe GPS-Bildschirm). So vermeiden Sie jedoch, dass Sie an zahlreichen Parkplätzen und Zufahrtsstraßen zu Sehenswürdigkeiten vorbeigeführt werden, an denen Sie zu diesem Zeitpunkt nicht sein möchten.
Sehen Sie sich auch vorab die Übersichtskarte an, auf der die entsprechenden Wegpunkte durch Symbole gekennzeichnet sind. So bekommen Sie eine Vorstellung davon, was Sie auf der Route erwartet.
Die Straßen
Wir wählen nicht oft die Hauptstraßen. Wenn möglich, entscheiden wir uns für kleinere, stimmungsvolle Tourenstraßen. Diese erfordern besondere Aufmerksamkeit, Motorradbeherrschung und Lenkfertigkeit. (Wir weisen darauf hin, wo möglich.) Es versteht sich von selbst: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit gegebenenfalls an, um alle Situationen bewältigen zu können.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß.
Mit freundlichen Grüßen Team Motour John Schoonbeek Ria Oude Kempers
P.S.: Schicken Sie uns ein paar Actionfotos von Ihnen und Ihrem/Ihren Motorrad(en). Wir
veröffentlichen sie gerne auf unserer Website.
Senden Sie diese bitte per E-Mail an: teammotour@gmail.com
Harwich - the Cotswolds
Route 01 / ca. 301 km.
Heute unternehmen wir eine erste Erkundungstour durch die englische Landschaft. Wir besuchen die Universitätsstadt Oxford und zahlreiche charmante Marktstädte entlang des Weges. Eine wirklich entspannte Tour, um sich an die englischen Verhältnisse zu gewöhnen, wobei wir die Autobahnen so weit wie möglich meiden. Obwohl es in dieser wirtschaftlich wichtigen Region schwieriger ist, ruhige Wege zu finden.
Links fahren, die Tour kann losgehen
Gestern Abend sind Sie von Hoek van Holland aus abgereist und heute ganz früh am Morgen in Harwich angekommen. Wahrscheinlich haben Sie nach einem gemütlichen Abend in der Bar wunderbar geschlafen und genau wie wir wenig von der Seereise gemerkt. Vielleicht sind Sie ja erst wach geworden, als draußen die Frachten gelöscht wurden. Dann haben Sie noch genug Zeit für eine Dusche und das Frühstück, denn das Ausschiffen der Passagiere findet erst danach statt.
Die ersten Kilometer oder, besser gesagt, Meilen fahren Sie so weit wie möglich auf ruhigen Wegen nördlich von London. So können Sie sich an den Verkehr und das Linksfahren geöhnen. Wie Sie schnell bemerken werden, ist dies halb so schlimm, wenn Sie sich immer gut konzentrieren und beim Losfahren die richtige Straßenseite nehmen. Der Kreisverkehr dreht sich im Uhrzeigersinn, aber beim Mitfahren mit dem Verkehr ist das nur logisch. Beim Überqueren einer Straße kommt der erste Verkehr von rechts. Schauen Sie also rechts/links/rechts statt links/rechts/links wie zuhause.
Wir verlassen Harwich und die Hauptstraße, um auf Nebenstraßen die ländliche Umgebung zu genießen. Wir fahren durch das reizvoll an einer Bucht gelegene Mistley. Dann reisen wir zu der stillen Umgebung des Stour-Tals weiter, wobei wir unterwegs viele idyllische Dörfer durchqueren. Bitte achten Sie auf plötzlich entstehende Situationen, vor allem mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Briefträgern, Lieferanten usw. Das ländliche England ist nicht nur rustikal, sondern auch eine Wirtschaftsregion.
Üben Sie in Gedanken
Die linke Fahrrichtung, wenn Sie bei unerwarteten Situationen schnell reagieren müssen.
East Bergholt und Hadleigh
Sind die größten Dörfer im Stour-Tal. Die Region ist seit jeher für ihre Wäscheproduktion bekannt. Während des 16. Jahrhunderts waren die Bewohner wegen ihres protestantischen Radikalismus berüchtigt. Während der Regierung von Königin Mary I wurden einige Bürger gefoltert. Das Marktstädtchen Layham und Hadleigh besitzen beide eine Hauptstraße mit vielen authentischen Gebäuden.
Wir folgen noch immer dem River Stour. Im 15. und 16. Jahrhundert herrschte in diesem Teil von England eine ungeahnte Geschäftigkeit und großer Wohlstand. Die Region war das Zentrum des Wollhandels und der Webereien. Wolle war das Produkt, um das sich die Wirtschaft des Landes drehte. Die ersten Fachleute auf dem Gebiet von Weben wurden aus Flandern geholt. Es gibt immer noch prächtige kleine Weberhäuser, wie am Rand des Greens (Grasland oder Anger) bei der Kirche in Cavendish.
Sudbury, Cavendish, Clare und Linton
Außerdem hat beinahe jedes Dorf viele große schicke Häuser, die die reichen Händler bauen ließen. Jedes Dorf hat eine monumentale Kriche, die mit der Unterstützung der Kaufleute mit großem fachmännischem Können gebaut wurde. Es gibt auch noch prachtvolle monumentale Pubs. Über Newton kommen wir nach Sudbury, einem attraktiven Marktstädtchen in einer schönen, ländlichen Umgebung. Dies gilt sicherlich auch für Cavendish und die beiden etwas kleineren Orte Clare und Linton.
Die Landschaft ist hier nicht so verträumt und die Städte in der Umgebung sind größer. Wir befinden uns etwas mehr in der heutigen Zeit und reisen durch die Wirtschaftsregion zwischen Brimingham und London.
the Grand Union Canal und Leighton Buzzard
Wir touren zwischen Luton und Keynes und erreichen den Grand Union Canal beim Ort Leighton Buzzard. Leighton Buzzard ist ein sehr hübsches Städtchen mit viel Geschichte. Hier wurde der Grand Union Canal eröffnet. Die Hauptroute beginnt in London und endet in Birmingham, ist 220 km lang und besitzt 166 Schleusen. Über diese Art von Kanälen wurde seit 1929 mit den charakteristischen englischen Lastkähnen Fracht transportiert. Schließlich wurde die Konkurrenz der Züge und später des Straßentransports zu groß; heute wird der Kanal überwiegend zur Erholung und von Wohnbooten benutzt.
Oxford
Nach dem größten Teil unserer heutigen Tagestour fahren wir durch die älteste Universitätsstadt von Großbritannien, Oxford. Die prachtvolle Architektur ihrer vielen Universitätsgebäude ist berühmt und viele kennen sie natürlich auch aus der populären Fernsehserie "Inspector Morse". Unsere Motorradroute führt uns durch das Zentrum, hier bitte absteigen. Dann können Sie auch gleich selbst feststellen, welchen Unterschied es in der Atmosphäre der zwei berühmtesten Universitätsstädte gibt.
Oxford ist vielleicht nicht die beste Universität, aber auf jeden Fall diejenige mit dem meisten Status. Wer in Oxford studiert hat, verbucht dadurch beim Aufbau seiner gesellschaftlichen Karriere sein ganzes Leben lang einen Vorteil. Aber Oxford ist auch gemütlich und kurzweilig. Wenn Sie durch die High Street laufen, bekommen Sie einen guten Eindruck von der Vielseitigkeit Oxfords.
the Cotswolds
Von Oxford aus fahren wir in der schönen Kulturlandschaft der Cotswolds weiter. The Cotswolds ist der Name einer Hügelkette, die auch den oft verwendeten Beinamen "Heart of England" trägt. Hier entspringt die Themse in der Nähe des Dorfs Kemble in einer Entfernung von vier Kilometern von Cirencester. Wenn man einen Engländer nach den Merkmalen einer wirklich charakteristischen englischen Landschaft fragt, nennt er zweifellos die Cotswolds. Hier hat die Zeit seit der Hochkonjunktur im späten Mittelalter stillgestanden. Dies werden Sie auch während der ausgedehnten morgigen Tagestour durch dieses prächtige Kulturgebiet merken.
Je nach Verfügbarkeit haben wir für Sie eine Übernachtung im malerischen Painswick oder Cheltenham reserviert.
the Cotswolds — Pembroke
Route 02 / ca. 277 km.
Wales Hat seine eigene Sprache, seine eigene Fahne und nationale Regierungsführung, aber in den internationalen Beziehungen spielt der souveräne Staat nur eine Rolle im Vereinigten Königreich. Wales ist daher kein Land oder "unabhängiger Staat", sondern im weiteren Sinne einer politischen Identität. Wales hat fast 3 Millionen Einwohner, die zu einem großen Teil in der Städte an der Südküste Leben. Walisisch wird immer noch in ländlichen Gebieten gesprochen. Eine keltische Sprache verwandt mit den Schotten. Wales ist offiziell auch zweisprachig (siehe die Ortsschilder). Kinder können der walisischen Sprachausbildung folgen.
Wir fahren durch die wunderschöne Natur von Wales. Und machen einen kleinen Umweg, um durch das wunderschöne Naturgebiet der Brecon Beacons zu fahren.
Über Gloucester und Ross auf Wye nach Abergevenny. Auf dem Weg nach Abergevenny nehmen wir die B 541 "die alte Ross Straße." Wir Touren durch eine wunderschöne Parklandschaft.
Ross
Ist die alte Denomination von Ross auf Whye. Der Tourismus wurde hier in 1780 erfunden. Der örtliche Priester beschrieb die malerische Lage dieses Ortes auf dem Whye, das zu einem ersten Touristenstrom führte.
Skenfrith
Dies ist das historische Grenzgebiet mit England. Sie finden hier eine schöne normannische Grenz Burg Schloss Skenfrith. Das wurde zwischen 1000 und 1300 gebaut. Die Burg liegt an der historischen Route Hereford-Mommouth. Das Schloss befindet sich in einem winzigen Dorf mit einigen authentischen Häusern und einer wunderschönen alten Dorfkirche. Die Gegend ist recht offen und hügelig.
Kurz für Abergevenny Startet die Brecon Beacons National Park.
Brecon Beacons National Park
Der größte Teil des Nationalparks ist kahl, mit grasbedeckten Heide. wo Die walisische Mountain Ponys und Welsh Mountain Schafe weiden. Mit hier und da verstreut Forstwirtschaft und Weiden in den Tälern. Es ist bekannt für seine abgelegene Stauseen, Wasserfälle und wunderschöne Aussichten. Zu den beliebten Aktivitäten im Park gehören Wandern, Radfahren, Mountainbiken, Reiten, Kanu fahren und Angeln, Bergsteigen, Delta fliegen und Höhlenforschung.
Abergavenny
Liegt im Tal des Usk und war schon für die römische Herrschaft für seine Schmiedeeisen bekannt. Der Ort ist in England ein Verständnis durch einem beliebten Lied. Wer kennt nicht den Hit und Song von 1968: “Taking a trip to Abergevenny, hope the weather is fine”. Das machen immer noch viel Engländer während ihrer Ferien und Wochenenden. Es ist ein attraktiver Marktplatz und beliebt bei Touristen als Basis für die Breacon Beacons . Zum Beispiel Wandern oder Angeln. Ein netter Punkt ist "the Market Hall", bereits seit 1867 Viehmarkt und es wird jetzt auch für floh-und Bauernmarkt verwendet.
Sugar Loaf
Wenn wir die Stadt verlassen, haben wir einen Blick auf den Sugar Loaf. Es ist das südlichste der Spitzen der Black Mountains Und fast 500 Meter hoch. Es ist ein beliebtes Wandergebiet.
Brecon
Wir fahren über die A40 durch das Tal des Usk nach Brecon. Ein etwas größerer Marktplatz und regionales Zentrum. Wir führen die Route durch das Zentrum für möglicherweise eine kleine Pause.
A4067-A4069
Nach Brecon nehmen Wir ein weiteres kleines Stück A40, und biegen ab bei Sennybridge A4067 und unmittelbar danach nehmen wir die Ausfahrt in Defynnog-Brücke, ebenfalls A4067. Eine schöne Route durch das Herz der Brecon Beacons. Zum Dorf Cray Fahren Sie durch hügelige Wiesen. Die Landschaft geht das Cray Reservoir Über in nacktes Hochland nur von Schafen und Ponys bewohnt. Sie haben eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge. Allmählich nähern wir uns das südlichen Teil der Brecons. Das ist vor allem durch den Bergbau bekannt. Wir fahren durch einige kleine Bergbau Dörfer einschließlich Gurnos in nordwestlicher Richtung und nehmen in Upper Brynammam die A4069 Gebirgsstraße.
"Black Mountain"
Dieser Name ist nicht unsonst. Eine wirklich schöne Route auf dem kahlen Hanmg des "Black Mountain". Hinweis: auf halbem Weg gibt es einige scharfe Kurven uber einen kleinen Pass. Wir gehen den Berg runter durch das Tal des Flusses Clydac. Es gibt hier zwischen den Weilern Pont Clydach und Afon Clydag einige schöne Wasserfälle Und Unerwartet eine steile Abfahrt. Konzentration ist wünschenswert, trotz der schönen Landschaft. Wir erreichen das Dorf Llanngadog auf der A40 in Richtung Westküste.
Tenby
Zurück in der bewohnten Welt, folgen wir Hauptstraße A40 nach den Westen über Llandeilo und Carmartan. Wir nehmen den Ausfahrt zum sehr beliebten Badeort Tenby. Schöne Strände hier mit einem sehr schönen Dekor von fröhlich farbigen Häusern. Schön für einen Spaziergang.
Manorbier
Der südlichen Pembroke Coast ist sehr vielfältig. Sandstrände sind mit Klippen vermischt. Wie ein wenig später bei das dorf Manorbier Der Fall ist. Wir fahren durch dieses Küstendorf, wo Sie möglicherweise die normannische Burg aus dem 12. Jahrhundert besuchen kann. Das Schloss liegt an einem Sandstrand und Sie haben einen wunderschönen Blick auf die Küste. Es gibt einen Parkplatz (siehe GPS).
Pembroke
Wir fahren ein bisschen weiter nach Pembroke. Wo wir eine Übernachtung gebucht haben. Auch der Hafenplatz Pembroke Verfügt über eine große Burg. (bei der alte Hafen).
Pembroke — Fisquard Ferry — Rosslare B and B
Route 03a en 03b / ca. 71 km.
Pembrokeshire Coast National Park
Wir machen Auf diese kurze Route Ein Ausflug in das Naturgebiet der Pembroke Coast. Das ist besser bekannt unter dem Namen Pembrokeshire Coast National Park. Aber hin und wieder nehmen wir einen kleinen Weg, damit Sie eine schöne Seelandschaft genießen. Schöne Sandstrände mit steilen Klippen.
Wir fahren durch den Hauptplatz Haverfordwest Zu einem schönen Strand mit Meresblick the Newgale Beach. Und fahren danach durch die Bucht von Solva weiter entlang der Küste.
St. Davids
Dann geht es zu St. Davids. Eine charmante Kleinstadt mit nur 1100 Einwohnern und einer großen und schönen Kathedrale und einem Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert. Es war eine offizielle Wallfahrt aus dem 12. Jahrhundert, wo zwei Pilgerfahrten nach St. Davids gleich waren an eins nach Rom. Dreimal nach St Davids reisen, war vom gleichen wert als einem Besuch an Jerusalem. Eine attraktive Option? Ein guter Platz in jedem Fall zum absteigen und eine kleine Pause zu machen. Und vielleicht eine kleine Besichtigung zu tun. (Parkplatz auf der angegebenen Gps route). (Sieh Hinweis zu den Abfahrtzeiten des Bootes)
Wir kommen wieder an die Küste bei Abereiddy und Trevine. Zwei schöne Flecken mit einem schönen Ansicht und beliebt bei Surfern und Wanderern.
Fähre nach Irland
Wir erreichen die Bucht von Fisguard, wo die Fähre nach Irland ab fährt. Planen Sie diese Tour von ca. 80 km über oft Nebenstraßen mit genügend Zeit. Weil das Boot nach Irland geht um 13,10 Uhr und Sie müssen Mindestens Eine halbe Stunde im Voraus anwesend sein.
Wenn Sie weniger Zeit mit Motorrad fahren verbringen möchten, können Sie direkt über Steanton -A4076-Haverfordwest – A40 nach Fisquard fahren.
Route Rosslare Ferry- B and B Rosslare in GPS-Datei
Rosslare - Kinsale
Route 04 / ca. 226 km.
Copper Coast und Ardmore
Nach der alten Hafenstadt Waterford fahren Sie einen großen Teil entlang der wunderschönen Copper Coast mit ihrer rauen Natur und einer Reihe netter Häfen und Badeorte. Wir passieren auch Ardmore mit einem der schönsten Rundtürme Irlands.
Heute lernen wir das grüne Irland kennen. Den ersten Teil dieser Route folgen wir der Südküste. Anreise nach Cork über ein wunderschönes Naturschutzgebiet rund um Kinsale an der Südwestküste für eine Übernachtung.
Wir fahren landeinwärts durch ein landwirtschaftliches Gebiet über Bridgetown, Duncormick, Wellington Bridge. nach Arthurstown/Ballyhack. Duncormick ist bekannt für seinen authentischen „Sammy Sinnott's Pub“.
Waterford
Wir überqueren den Einlass oder die Bucht von Waterford mit einer kleinen Fähre bei Ballyhack Lower zur Passage East bei Waterford. Das ist Abenteuerreisen.
Waterford ist eine ziemlich große Hafenstadt mit einem schönen Blick über das Wasser und einer Reihe netter Straßen mit Restaurants und Geschäften. Der Waterford Crystal wird hier seit 1783 hergestellt. Waterford ist Irlands älteste Stadt und wurde 853 von den Normannen als Handelshafen gegründet. Es liegt tief in einer natürlichen Bucht versteckt.
Kupferminen
Nach Waterford fahren Sie größtenteils entlang der wunderschönen Copper Coast. Dieser Küstenabschnitt verdankt seinen Namen den Kupferminen in dieser Gegend und trifft in etwa auf den Küstenabschnitt zwischen Tramore und Dungarvan zu. Es hat den Status des Copper Coast Unesco Geoparks. In der Nähe von Bunmahon Beach wurde eine kleine Kirche als Informationszentrum errichtet.
Es ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet mit auch einigen rauen Teilen. Wie die kilometerlangen Klippen entlang der Küste und eine Reihe von Buchten mit breiten Sandstränden. Unsere Irlandreise folgt der Küstenstraße so nah wie möglich am Meer.
Tramore und Tramore Beach
Sind beliebte Touristenattraktionen. Ein echter Badeort mit Strand.
Bunmahon Beach
Auf halbem Weg zwischen Tramore und Dungarvan liegt der kleine Ort Bunmahon mit Bunmahon Beach. Mit einem 5 Kilometer langen Strand, der schön zwischen meterhohen Klippen versteckt ist. Hier brauchen Sie in Irland am meisten Badebekleidung.
Kurz vor Bunmahan Beach befinden sich die Überreste der Tankardstown Copper Mine. Die Ruinen des Fahrstuhlschachtgebäudes befinden sich in der Nähe der Küstenstraße.
Tankardstown-Mine
In der Tankardstown-Mine gruben Bergleute, die ursprünglich aus Cornwall stammten, und gründeten ihre eigene Gemeinde; bis zu 300 Meter tiefe Schächte zur Gewinnung von rund 58.000 Tonnen Kupfer. Kupfer war im 19. Jahrhundert sehr gefragt. Schließlich war es der Beginn des Industriezeitalters.
Sie bahnten sich mit Sprengstoff einen Weg durch die Klippen und gruben auch unter dem Meer, um das kostbare Kupfer abzubauen. Natürlich wurden auch Iren beschäftigt, sie waren nicht Teil der englischen Gesellschaft und Gemeinschaft, die gegründet wurde, um die Minen auszubeuten. Die Überreste dieser Kolonie sind noch sichtbar. Über eine kleine Eisenbahnlinie wurde das Erz von den Minen zu den Schiffen transportiert, die an der eigens errichteten Pier anlegten. Leider ist die Kupfermine nicht mehr zugänglich.
Dungarvan
Wir fahren dann nahe dieser Küste nach Dungarvan. Eine schöne alte Hafenstadt an einer natürlichen Bucht.
Ardmore Roundtower
Etwas weiter in Ardmore (irisch: Aird Mhór, wörtlich übersetzt „Große Höhe“) steht einer der berühmten Roundtowers. Diese wurden zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert von Mönchen erbaut. Irland hatte zu dieser Zeit viel mit Raubzügen der Wikinger (Normannen) zu tun, die wegen der dort zu erwartenden reichen Beute vor allem Klöster ins Visier nahmen. Die Türme dienten während der Angriffe als Aussichts- und Fluchtturm. Die Ruinen der alten Kathedrale haben wunderschöne Schnitzereien und auf dem Gelände befinden sich 2 Ogham-Steine. Dieser schöne Ort zieht immer noch Pilger am Festtag von Declan, dem 24. Juli, an.
Youghal
Wenig später passieren wir die sehr schöne Hafenstadt Youghal. Früher war dieser Hafen wichtiger als die von Dublin und Cork. In den 50er und 60er Jahren war es ein bekannter Badeort mit ausgezeichneten Stränden und sauberem Wasser. Möchten Sie eine Pause machen? Es gibt eine Reihe netter Straßen mit vielen alten atmosphärischen Gebäuden.
Jameson-Destillerie
Kurz vor Cork in Midleton passieren wir eine große Jameson-Destillerie. Der beliebteste irische Whiskey (ja, mit e) mit seinem ausgeprägten nussigen Geschmack. Die Brennerei ist 7 Tage die Woche geöffnet und zieht jährlich etwa 150.000 Besucher an. Die Marke gibt es seit 1780 und wurde vom schottischen Geschäftsmann John Jameson gegründet. Um 1800 war Jameson bereits der beliebteste Whisky weltweit. 1966 wurde die Irish Distillers Group zusammen mit Cork Distillers John Powers gegründet. Middleton produziert den meisten irischen Whiskey. Jameson ist der meistverkaufte irische Whiskey der Welt.
Entlang Cork nach Kinsale
Von der Großstadt Cork aus steuern wir die Umgehungsstraße entlang. Und kurz danach Richtung Kinsale abbiegen. Wir verbringen die Nacht in dieser stimmungsvollen Hafenstadt an der Mündung des Flusses Bandon. Es ist nicht nur ein Name im kulinarischen Bereich, sondern auch für seine farbenfrohen Häuser und seine gemütliche Atmosphäre bekannt. Mit traditionellen Kneipen, schönen Gebäuden, engen Gassen, Geschäften und Galerien. In der Blütezeit ab dem 14. Jahrhundert drehte sich der Handel hauptsächlich um Salz und Wein.
Die Nacht verbringen wir in der wunderschönen Hafenstadt Kinsale oder der Umgebung. Es ist nicht nur ein Name im kulinarischen Bereich, sondern auch für seine farbenfrohen Häuser und die gemütliche Atmosphäre bekannt.
Kinsale - Kenmare
Route 05 / ca. 200 km.
Heute fahren wir über den äußersten Südwestpunkt Irlands nahe der wunderschönen abwechslungsreichen Küste nach Kenmare. Wir passieren viele Buchten und haben wieder einige schöne Aussichtspunkte und interessante Punkte in die Route eingebaut.
Old Head of Kinsale
Wir fahren über den Old Head of Kinsale. Wir können nicht bis zum äußersten Punkt gehen, weil es hier einen Golfplatz gibt. Vom Parkplatz aus einfach der Straße folgend ist ein schöner Aussichtspunkt. Es gibt auch ein Denkmal für das Schiff RMS Lusitania, das 1915 von den Deutschen torpediert wurde. Dieser Punkt wurde seit frühester Zeit für Feuerzeichen verwendet und später, ab 1665, stand hier einer der ersten sechs offiziellen Leuchttürme.
Timoleague Abbey (Ruine) in Timoleague
Über eine wunderschöne Route weitgehend entlang der Courtmacsherry Bay passieren wir die nächste Attraktion. Das Kloster Timoleague Abbey liegt wunderschön an der Bucht. Ein Franziskanerkloster und die größte mittelalterliche Ruine in West Cork. Erbaut um 1240 . Bis 1640 lebten dort Mönche, bis das Kloster und die Stadt in diesem Jahr von englischen Soldaten niedergebrannt wurden. Sie können auf der anderen Seite des Klosters parken.
Über Toe Head Bay und Tragumna Beach fahren wir nach Clonakilty. Der kleine Strand von Tragumna überblickt eine kleine Insel, Drishane Island, die etwa 100 Meter vor der Küste liegt.
Clonakylty
Ist eine schöne Stadt, die vor allem für die schönen Strände wenige Kilometer außerhalb des Zentrums bekannt ist.Die Stadt behauptet auch, der Erfinder des berühmten "Black Pudding" (uns als Blutwurst bekannt) mit einem Rezept aus der Zeit um 1800 zu sein. Es gibt sogar ein Café im Besucherzentrum, in dem Sie dieses Produkt probieren können.
Drombeg-Steinkreis
Dieser Steinkreis, der lokal als Druidenaltar bekannt ist, befindet sich am Rand einer felsigen Terrasse mit Blick auf das etwa einen Kilometer entfernte Meer. Es ist ein Kreis aus 17 stehenden Steinen, aus denen bei Ausgrabungen hervorging, dass in der Mitte eine Urne begraben war. Es ist zwischen 153 v. Chr. und 127 n. Chr. datiert. Ausgrabungen in den Jahren 1957 und 1958 enthüllten eingeäscherte Knochen in einem absichtlich zerbrochenen Gefäß, das in dickes Tuch gewickelt und nahe der Mitte des Kreises begraben war, zusammen mit 80 anderen zerbrochenen Scherben, vier Schieferstücken und einer Sammlung von Tupfern von einem Scheiterhaufen. Skibbereen ist eine schöne Marktstadt und bekannt für die "Farmers' Markets". Auch hier auffallend viel Farbe an den Häusern. Ein schöner Ort, um eine Weile herumzulaufen und möglicherweise etwas zu essen oder zu trinken.
In der Stadt mit dem netten Namen Ballydehob umfahren wir eine Straße zum "alten" Eisenbahnviadukt. Das ergibt ein schönes Bild.
Schull
In kleiner Ort direkt am Meer mit nur 7000 (ständigen) Einwohnern, liegt geschützt hinter dem etwa 400 Meter hohen Gabrielberg. Und hat einen geschäftigen Yachthafen. Die Yachten liegen nicht nebeneinander so wie bei uns, sondern am Grund zum Ankern. Ein attraktives Bild. Im Hafenhotel können Sie etwas essen und/oder trinken.
Altar
Die nächste mögliche Station ist der Aussichtspunkt Altar. Es gibt einen Parkplatz auf der Meerseite der Straße. Folgen Sie dem Pfad für Altarkeilgrab. Diese dolmenähnliche Struktur aus etwa 200 Jahren v. Chr. wurde erst 1989 ausgegraben und es wurden Überreste von eingeäscherten menschlichen Knochen, Feuerstein, Holzkohle und Fischgräten und Strandschnecken gefunden.
Bantry
Wir fahren entlang der Dunmanus Bay nach Bantry. Bantry und Bantry Bay sind untrennbar miteinander verbunden. Jahrhundertelang war es eine sehr kleine und arme Stadt an der Hauptstraße nach Norden, die von den Fischern aus den Niederlanden, Spanien und Frankreich lebte, die nach Sardinen fischten. An der Spitze der Deep Bay liegt Whiddy Island, der Standort eines großen Ölterminals, das ursprünglich Gulf Oil gehörte. Am 8. Januar 1979 explodierte der Öltanker Beteigeuze und tötete alle 42 Besatzungsmitglieder und sieben Mitarbeiter des Terminals. Der Steg wurde stark beschädigt, die Lagertanks jedoch nicht. Und diente lange Zeit als strategische Ölversorgung für ganz Irland.
Glengarriff
Der nächste Ort ist Glengarriff. Ein winziges Dorf, aber ein beliebter Zwischenstopp auf der Route und Touristenbasis. Es ist von Naturschutzgebieten wie den Caha Mountains umgeben und liegt an der südlichen Küstenstraße zur Beara-Halbinsel. Das macht sie zu einem wahren Eldorado für Wanderer.
Caha Pass
Nach diesem Dorf fahren wir zum Caha Pass. Ein ausgezeichneter Pass mit einer einzigen "Haarnadelkurve" und einem Tunnel. Unterwegs sehen Sie das erste Hochland Irlands. Ein wunderschönes Naturschutzgebiet.
Kenmare
Wir haben für Sie eine Unterkunft in der gemütlichen Stadt Kenmare oder Umgebung mit vielen Pubs und Hotels reserviert. Am Abend können Sie in einem der traditionellen Pubs entspannen. Es besteht eine gute Chance, dass Sie in Kenmare Live-Volksmusik genießen können.
Tagestour Ring of Kerry
Route 06 / ca. 195 km.
Der Ring of Kerry ist eine sehr bekannte Strecke über die Halbinsel Iveragh. Sie fahren den ganzen Tag durch eine eindrucksvolle Landschaft, herrliche Strände und rauen Felsformationen, wieder ein ganz anderes Gesicht Irlands.
Wir nehmen nicht die Hauptstraße über Killarney (dort kommen wir morgen vorbei während Route 61 auf dem Weg nach Doolin), sondern eine Landstraße (alternative Strecke bei Nebel und schlechtem Wetter: auf der N71 bleiben und via Killarny die N72 nehmen).
Molls Gap
Wir verlassen die bei Molls Gap und fahren ein Stück über die R568. Wir biegen erneut ab in Richtung der Black Valley und dem Black Lake. Sie fahren mitten durch eine unberührte Natur mit einigen Pässen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an, die Straßen sind schmal, es befinden Schafe auf der Straße und etwas weiter beim bekannten Gap of Dunloe Pferdekutschen mit Touristen. Trotz dieser Hindernisse ist dieses unberührte Stück Irlands ein wahrer Fahrtgenuss.
Bog Village Heritage Center
Über Killorglin, am Fluss Laune gelegen und mit zahlreichen Annehmlichkeiten für Reisende, passieren wir das Bog Village Heritage Center. Dieses Freilichtmuseum zeigt historische Cottages und erklärt detailliert den Torfstich.
Blick auf Dingle
Kurz darauf erreichen wir mehrmals die Küste und genießen atemberaubende Ausblicke auf die Küste und die Dingle-Halbinsel auf der anderen Seite der Bucht, die wir übermorgen erkunden werden.
Cahersiveen und Ballycarbery Castle
Wir fahren durch die Stadt Cahersiveen mit ihrem Jachthafen und der charmanten, farbenfrohen Hauptstraße, gesäumt von Restaurants und Cafés. Wir machen einen kurzen Abstecher über das Wasser zu den wunderschön gelegenen Ruinen von Ballycarbery Castle. Ballycarbery Castle wurde im 16. Jahrhundert auf einem Hügel erbaut und war der Stammsitz des Clans McCarthy Mor. Wenn Sie Ballycarbery Castle erreichen, werden Sie von seinem imposanten Erscheinungsbild beeindruckt sein. Die gewaltige Burg war einst von einer hohen Mauer umgeben, von der heute nur noch ein Teil erhalten ist. Der Clan McCarthy Mor importierte Waren aus europäischen Küstenstädten und war sehr wohlhabend. Die Burg überblickte das Meer und die Mündung der Bucht. In der Nähe finden Sie außerdem mehrere prähistorische Ringforts, die auf dem Weg zur Burg ausgeschildert sind. Wir fahren zurück nach Portmagee und biegen in Richtung der Westküste der Halbinsel ab. Kurz hinter Portmagee genießen Sie wunderschöne Ausblicke auf unzählige kleine Buchten mit Klippen und Inseln. Hier und da findet man halb oder ganz versteckte Strandabschnitte.
Portmagee
Portmagee ist die größte Stadt der Region, ein kleiner Fischerhafen, benannt nach dem berüchtigten Schmuggler Theobald Magee aus dem 18. Jahrhundert. Kapitän Theobald Magee: Er war Offizier in der Armee von König Jakob II. und zog sich nach der Schlacht am Boyne in den Küstenhandel zurück. Unter dem Deckmantel legalen Handels segelte er zwischen Frankreich, Portugal und Irland und schmuggelte illegale Waren wie Branntwein, Tee und Tabak. Strategische Lage: Die zahlreichen Buchten und die zerklüftete Küste im Südwesten Irlands machten die Gegend ideal für den Schmuggel, da sie für die Behörden nahezu unmöglich zu überwachen war. Familiengeschäft: Magee heiratete Bridget Morgell, die Witwe eines wohlhabenden Kaufmanns. Nach seinem Tod 1727 in einem portugiesischen Kloster (möglicherweise durch Vergiftung oder Verbannung) führten seine Frau und seine Söhne das Schmuggelgeschäft fort. Heutiger Tourismus: Das Dorf feiert seine Vergangenheit heute mit der „Captain Magee Smugglers Experience“, bei der Geschichten aus seiner Piratenzeit auf einem nachgebauten Schiff nachgestellt werden. Portmagee ist heute vor allem als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Skellig-Inseln bekannt.
St. Finians Bay
Wir haben einen Strand in der St. Finians Bay bei Rathkieran in unserem GPS markiert, den Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Der Strand von St. Finians Bay ist ein wunderschöner, ruhiger weißer Sandstrand an Irlands Atlantikküste mit spektakulärem Blick auf die Skellig-Michael-Felsen. Die Bucht ist bekannt für ihre Ruhe und ideal zum Schwimmen und Surfen und ganzjährig geöffnet. Sie erreichen den Strand über den malerischen Skellig Ring. Der Eintritt ist frei. Parken: Ein kleiner Parkplatz ist vorhanden.
Waterville und Charlie Chaplin
Etwas weiter passieren wir Waterville, ein Küstenort mit Promenade. In Waterville, County Kerry, Irland, steht eine berühmte Bronzestatue von Charlie Chaplin, die ihn als Tramp darstellt und die Ballinskelligs Bay überblickt. Chaplin liebte Irland sein Leben lang und verbrachte in den 1950er- und 1960er-Jahren viele Urlaube mit seiner Familie in diesem Küstenort, wo er gerne angelte. Die Statue ist eine Hommage an seine Verbundenheit mit dem Ort, und das Dorf veranstaltet sogar jährlich ein Charlie-Chaplin-Komödienfilmfestival.
Wir fahren an der Südseite entlang des Kenmare Rivers. Dank seiner beschützten Lage ist das Wasser hier oft ein wenig ruhiger, wodurch es einen verträumten Eindruck macht. An der gegenüberliegenden Seite sehen wir die Berge der Halbinsel Beara.
Sneem
Kurz vor der Ortschaft Sneem fahren wir über einen Hügelrücken und erhalten so schöne Ausblicke. Wir fahren in den Ort Sneem herein, wo auch wieder viele Farben sichtbar sind. Grell rosa Häuser geben auch bei grauem, miesem Wetter ein optimistisches Gefühl. Sneem liegt am gleichnamigen Fluss, der ein natürlich geschützter Hafen bildet, wo der Fluss in das Meer strömt.
Wir nähern uns Kenmare und hoffen, dass Sie diese Tagesfahrt, unter dem Namen Ring of Kerry, genossen haben.
Kenmare - Dingle
Route 07 / ca. 160 km.
Heute keine Rundfahrt, sondern eine schöne Tour nach die Halbinsel Dingle. Diese Halbinsel (auf Irisch: Corca Dhuibhne) ist die am nördlichsten gelegene Halbinsel an der irischen Südwestküste.
Wir haben heute eine Route von insgesamt 155 interessanten und abwechslungsreichen Kilometern vor uns. Dingle besitzt eine vielseitige Landschaft mit viel Grün, in der Mitte einem Bergrücken mit Hochland und einer reizvollen und rauen Westküste, an der sich Klippen und kleine Strände abwechseln.
Wir verlassen das gemütliche Kenmare mit etwas Wehmut, aber das Endziel unserer heutigen Motorradtour, Dingle, macht vieles gut.
Killarney National Park
Die Route führt uns durch den Killarney National Park. Der beeindruckende Gebirgszug der Mangerton Mountains liegt innerhalb des Nationalparks. Vor allem am Upperlake haben Sie eine fantastische Aussicht über dieses Gebiet.
Killarney
Das Städtchen Killarney ist ein geselliger Touristenort. Wir fahren weiter nach Milltown, wo jedes Jahr ein großes Folkfestival stattfindet, in dem die Bodhran (irische Rahmentrommel) im Mittelpunkt steht.
Gleich, wenn Sie auf die Halbinsel fahren, haben Sie eine schöne Aussicht auf die scharfen Silhouetten der Slieve Mish Mountains. Wir kommen an der Nordseite über den Ort Tralee auf die Halbinsel, um danach den 456 m hohen abenteuerlichen und schmalen Connor Pass zur Südküste hinunterzufahren.
extra Runde
Wir machen von Städchen Dingle aus eine extra Runde zum Genießen entlang der Südwestecke der Halbinsel Dingle. Westlich des Orts Dingle befindet sich ein sehr schöner Küstenabschnitt.
Clogher Beach
Sie können z. B. am Clogher Beach (siehe Waypoint GPS) einen Spaziergang machen. Wenn Sie die Aussicht über den riesigen Atlantischen Ozean und die reizvollen Klippen mit eigenen Augen gesehen haben, verstehen Sie, warum viele Leute Dingle bevorzugen.
Slea Head
An der Küste entlang zum Cross at Slea Head (Waypoint) geht es weiter. Der Weg liegt neben dem Ozean und die Aussicht ist atemberaubend.
Dingle
Der größte Ort der Halbinsel ist Dingle, ursprünglich ein kleines Fischerdorf, der durchaus einer der schönsten Orte Irlands sein könnte. Dingle liegt an einer Bucht, die von sanft abfallenden Bergen umgeben ist. Im Ort sind Mode- und Schmuckläden zu finden. Delphine, die vor der Küste schwimmen, sind hier ebenfalls eine Sehenswürdigkeit.
Dingle - Doolin
Route 08 / ca. 198 km.
Wir verlassen das gemütliche Dingle mit einiger Wehmut. Das Endziel des heutigen Tages kompensiert aber vieles. Das ist der Weiler Doolin an der einsamen Westküste. Dieses kleine Fischerdorf ist bekannt als Geburtsort der irischen Folk-Music.
Tralee
Von Dingle über die etwas breitere N-Straße nach Tralee. Tralee ist die Hauptstadt des County Kerry und gleichzeitig auch die größte Stadt dieser Region. Sie ist moderner gestaltet und ihr fehlt die kompakte Gemütlichkeit der kleineren Orte in der Umgebung.
Ballybunion
Wir erreichen Ballybunion an der Küste, einen Badeort mit (Surf-)Strand. Am zweiten, kleineren Strand (Nuns Beach) finden Sie einige fantastische Klippen, die die Nonnen (Nuns) genannt werden. Machen Sie auf jeden Fall ein Foto, denn solche Klippen sieht man selten. Schicken Sie uns Ihr bestes Foto für unsere Website.
the Schannon
Dann nehmen wir die Fähre über die Mündung des Flusses Schannon. Man hat uns darauf hingewiesen, dass man bei der Überfahrt nicht überrascht sein sollte von tanzenden Delphinen.
Wir gehen an Land in der Grafschaft Clare. Via das nette Marktdorf Kilrush, wo Sie prima Mittagessen zu sich nehmen können.
Wir erreichen erneut die Küste bei Kilkee. Hier trifft die volle Kraft des Atlantischen Ozeans auf die Küste. Bei Sturm ist es nahezu gespenstig. Die Küste ist hier unglaublich schön. Klippen und Sandstrände im Wechselmodus.
Cliffs of Moher
Wir fahren über die R482 via Milltown Mallbay und kommen so ab und zu an der Küste vorbei. Wir fahren entlang der sehr bekannten und inzwischen ein wenig “Cliffs of Moher”. Hier sollte man kurz absteigen und die Klippen besteigen, weil Sie dann einen atemberaubenden Ausblick haben werden.
Doolin
Wir übernachten in Doolin oder Umgebung. Wir besuchten Doolin mehrfach während unserer Motorradreisen und konnten bei jeder Gelegenheit Live irische Folk-Music genießen. In einem der drei gemütlichen Pubs. Auch das Mittagessen und die warmen Pub-Mahlzeiten sind hier von ausgezeichneter Qualität. In jedem Pub hat man hier eine Bank reserviert für die örtlichen Musiker. Fast an jedem Abend kommt hier eine feste Gruppe und musiziert. Und spontan schließen sich dann andere Besucher an um gemeinsam eine Live-Session abzuhalten. Genuß pur.
Folgen Sie die Fisher Street und Sie erreichen einen Fährenhafen mit einem unvergesslichen Ausblick auf den Ozean mit den riesigen Wellen die brechen auf das wundersam gebildete Basalt. Links von Ihnen sind die Cliffs of Moher.
Doolin — Dublin
Route 09 / ca. 272 km.
Wir fahren heute quer durch Irland nach Dublin, der Landeshauptstadt.
the Burren
Aber erst machen wir noch eine Spritztour an der großartigen atlantischen Küste entlang, durch ein prächtiges Naturgebiet, das den Namen The Burren trägt. The Burren ist ein einzigartiges Kalksteinmassiv. Durch die Einwirkung von Regenwasser entstehen unterirdische Flüsse und Grotten. Dieses Gebiet war schon in der Urgeschichte bewohnt, das wird an den vielen Dolmen deutlich, denen Sie hier begegnen.
Doolin Cave
Kurz hinter Doolin fahren wir an der Doolin Cave entlang. Bei der Besichtigung der Höhle sehen Sie einen Stalaktiten (Tropfstein) von 7,3 m Länge. Etwas später erreichen wir die Küste, wo Sie fantastische Ausblicke über die wilde Kliffküste haben. Oft verläuft der Weg nahe am Ozean. Steigen Sie dann kurz ab und laufen Sie in einen der Seitenwege. Wir fahren um Blackhead herum und kurz darauf ins Inland. Hier sieht man auffällig viele typische Trockenmauern, die als Abgrenzungen zwischen den Weideflächen dienen.
Ballyvaughan
Wir fahren über Ballyvaughan und die Nordküste des County Clare, wo wir die Aussicht auf die Bucht von Galway genießen können. Ballyvaughan ist ein lebendiges Dorf, das vor allem bei Meeressportfischern bekannt ist, die hier ihre Boote zu Wasser lassen können.
Hinter dem Ort Burren biegen wir rechts in Richtung des an der M18 gelegenen Gort ab, einem sympathischen Marktstädtchen.
Kilmacduagh Abbey
Kurz vor diesem Ort fahren wir in den County Galway und machen einen kleinen Abstecher, um uns die Kilmacduagh Abbey anzusehen. Die Kirche wurde im 7. Jahrhundert gegründet und war ein wichtiges Kloster in der Region. Im 12. Jahrhundert wurde sie von den (englischen) Normannen verwüstet, bis dahin war sie ein Bischofssitz. Das Kloster besitzt einen ursprünglichen Round Tower, der um das Jahr 1000 herum als Flucht- und Verteidigungsturm während der Invasionen der Wikinger benutzt wurde (er wurde 1879 restauriert).
Slieve Aughty Mountains
Danach fahren wir über die schöne R353 in Richtung der Slieve Aughty Mountains. Ein prächtiges Natur- und Kulturgebiet. Wiesen, Wälder und ungezähmte Natur wechseln sich ab.
Portumna
Wir verlassen dieses beeindruckende Gebiet und erreichen die Marktstadt Portumna, die an den Ufern des gewaltigen Lough Derg liegt, und zwar an der Stelle, an der der River Shannon in den Lough fließt. Hier gab es früher eine Fähre, heutzutage benutzt man die Brücke. Lough Derg ist bei Wassertouristen sehr beliebt.
Birr
Von Portumna fahren wir nach Birr. Birr ist für sein sorgfältig bewahrtes georgianisches Erbgut bekannt. Birr selbst besitzt elegante breite Straßen und stilvolle Gebäude. Viele dieser Häuser in John's Place und Oxmantown Mall haben prachtvolle Oberlichter aus der georgianischen Periode. Birr Castle ist mit seinen prächtigen Gärten eine Sehenswürdigkeit der Stadt. In einem der Nebengebäude steht ein Teleskop, das mehr als 70 Jahre lang das größte Teleskop der Welt war.
Slieve Bloom Mountains
Auf der R440 in Richtung Portlaoise überrascht uns wiederum ein schönes Naturgebiet, The Slieve Bloom Mountains Die Slieve Bloom Mountains sind eine Hügelkette an der Grenze zwischen County Offaly und County Laoise. Diese Hügellandschaft ist ein touristisch sehr attraktives Gebiet mit vielen Wanderrouten und einer Autoroute. Die Spitzen erreichen Höhen von etwas mehr als 500 m. Der Weg führt durch Wälder und Heide mit wundervollen weiten Ausblicken.
Portlaoise besitzt einen starken Dienstleistungssektor und ist heute eine sehr schnell wachsende, moderne Stadt.
Hinter Portlaoise verläuft die Route über die N7 nach Dublin. Wenn Sie nicht allzu viel Zeit haben oder erst einmal genug Landschaft gesehen haben, können Sie ein Stück Autobahn nehmen, die M7, die Sie schnell nach Dublin bringt.
Dublin
Ist sowohl ein sprühende als auch eine gemütliche Stadt, in der Sie sich schnell heimisch fühlen werden. Es ist eine Stadt mit wenigen Hochbauten und einem Zentrum, in dem man alles finden kann, was man sich wünscht – eine Stadt für jeden Geschmack. Vielleicht haben Sie ja heute Abend noch Zeit, um sich das Zentrum anzusehen.
Dublin — Holyhead (Wales)
Route 10a-10b / ca. nihil km.
Heute absolvieren Sie nur wenige Kilometer. Das Boot nach Wales fährt im Mittag ab (15.00 Uhr) (siehe auch Voucher.) Vielleicht haben Sie noch Zeit ein wenig auszuschlafen oder mal schnell die Stadt zu besuchen.
Die erste Fahrt führt in Richtung des Abfahrthafens der Fähre in Dublin Harbour. Dort fährt die Fähre ab nach Holyhead in Wales. Route Ferry.
Während der Überfahrt können Sie eventuell ein warmes Mittagessen zu sich nehmen. Aufgrund der Ankunftszeit (18.40 Uhr)haben wir in Wales eine kurze Route erstellt zur Übernachtungsadresse. Route Ferry— B and B.
Holyhead-the Cotswolds
Route 11 Holyhead - Cotswolds Ca. 301 km.
Holyhead(Wales)-Cotswolds
Heute haben wir wieder eine abenteuerliche Fahrt vor uns. Wir nehmen so weit wie möglich ruhige, ländliche Straßen.
Holyhead
Liegt auf der ländlichen Insel Anglysey, die über eine Brücke mit dem Festland von Wales verbunden ist. Sobald wir uns dem Festland nähern, haben wir eine fantastische Aussicht auf die Bergspitzen des Snowdonia Nationalparks. Der höchste Berg ist der Snowdon (1.085 m), der auch der höchste Berg von Wales ist.
Snowdonia National Park
Kurz hinter Bangor fahren wir in den Snowdonia National Park hinein und eine prächtige Route über die A5 nach Betws-y-Coed. Das Touristenzentrum dieser Region mit einem Open Green und einem Ladenzentrum in der Mitte ist bei Wanderern sehr bekannt.
Wir fahren noch ein Stück auf der A5 und nehmen die Ausfahrt nach Bala über die B4501. Wir folgen dabei einem Flüsschen durch ein agrarisches Gebiet.
Bala
Liegt an dem wunderschönen Bala Lake oder Llyn Tegid. Der Ort besitzt eine gemütliche Hauptstraße und ist verhältnismäßig touristisch.
Von Bala aus nehmen wir die B4391, die später in die A490 nach Welshpool übergeht. Es ist ein angenehm ruhiger Weg. Nicken Sie aber nicht ein, denn gerade in dieser verträumten Landschaft kann plötzlich ein LKW oder ein örtlicher Farmer auftauchen. Die Traktoren sind hier heutzutage breit und der Weg ist ziemlich schmal.
Llangynog
Auf dem ersten Teil des Wegs bis Llangynog fahren wir an einem unwirtlichen Naturgebiet (Moor) vorbei, das langsam in ein altes Kulturgebiet mit den typischen Trockenmauern übergeht. Llangynog ist bei Wanderern bekannt und wird auch Welsh Lake District genannt, weil es viele Flüsschen und Seen in der Gegend gibt. Über Llanfyllin fahren wir durch eine schöne, klassische agrarische Landschaft nach Welshpool. Llanfyllin hat nur 1500 Einwohner und verhältnismäßig viele Einrichtungen wie Läden, eine Bank, Pubs usw., die viele dieser Dörfer haben, weil sie eine Zentrumfunktion für die umliegenden Bauernhöfe erfüllen.
Welshpool
Ist mit 6500 Einwohnern etwas größer. Der Ort liegt in einem flacheren Gebiet an der Grenze zu England und am Fluß Severn. Pool bedeutet Flachland oder Sumpf; bis 1835 war dies der Name der Stadt. Er wurde damals geändert, um den Ort von der englischen Stadt Poole unterscheiden zu können. Der Ort besitzt einige Häuser im georgianischen Stil von 1714 bis 1830.
Das Grenzgebiet zu England
War immer ein sehr umstrittenes Gebiet. Das keltische Wales wurde bis zum Jahr 1000 nie von der angelsächsischen (englischen) Verwaltung unterworfen. Nachdem die Normannen England 1066 erobert hatten, wurde der Druck auf dieses selbstständige Land immer größer. Die Normannen bauten nach jeder Invasion Burgen aus Stein, um die örtliche Bevölkerung unterdrücken zu können. Der Eroberungsprozess wurde 1282 beendet, als Köning Edward I von England Llywelyn den Letzten besiegte. Der letzte bewaffnete Aufstand gegen England fand ungefähr zwischen 1400 und 1412 unter der Leitung von Owain Glyndŵr statt, dem letzten Prince of Wales, der tatsächlich aus Wales kam.
Von Welshpool aus überqueren wir auf der A490 die Grenze zu England. Die Landschaft ändert sich noch nicht sehr. Viele Wiesen mit Schafen und ab und zu Hügel im Hintergrund. Die Bauernhöfe scheinen jedoch größer zu werden. Und bei Craven Arms sehen wir die ersten Neubauviertel und den ersten breiteren Weg. Das Leben scheint sich hier etwas schneller abzuspielen.
Ludlow
Wir fahren über die A49 weiter nach Ludlow und Leominster. Ludlow ist eines der reizvollsten englischen Städtchen „auf dem Land“. Der alte Ort liegt an der Stelle, an der die Flüsse Teme und Corve zusammenfließen. Als Grenzstädtchen hat es eine ereignisreiche Vergangenheit. Immer war die Festung oder Burg der Grund und wechselte regelmäßig den Eigentümer. Ihr Ursprung liegt in der Zeit der Normannen. Im Zentrum sind schöne Fachwerkhäuser zu finden.
Leominster
Als einzige Stadt in dieser Gegend mit Kühen, Hopfen und Äpfeln verdankte Leominster ihren Aufstieg im Mittelalter der Wolle. Um genau zu sein, der berühmten Lemster Ore Schafrasse. Die Stadt hatte viel Konkurrenz aus Hereford und Worcester, an die sie ihre Marktrechte verlor. Trotzdem wurde Leominster ein wichtiges Handelszentrum – eine hübsche, historische Kleinstadt.
Ledbury
Hiernach nehmen wir einen kleineren Weg, die A417, nach Ledbury. Der Ort liegt inmitten von Wiesen, Feldern und Hopfengärten und zeigt sich im prächtigen Schwarzweiß der Tudor-Periode, dem Baustil, der nach der Köningsdynastie von 1541 bis 1603 benannt wurde.
Hinter Ledbury gibt es mehr Verkehr auf dieser Straße. Die großen Städte Cheltenham und Gloucester kommen in Sichtweite.
Wir übernachten wieder in Painswick oder Umgebung im stimmungsvollen Gebiet der Cotswolds.
the Cotswolds — Harwich
Route 12 / ca. 281 km.
Lavieren zwischen london und den großen Städten
Wir haben heute wieder eine beachtliche Route durch das ländliche England vor uns. Wo es möglich ist, haben wir ländliche Straßen gewählt und lavieren auf diese Weise zwischen London und den großen Städten in Richtung Osten. Das Gebiet ist für Landwirtschaft und Gartenbau eingerichtet. Außer allerlei kleinen Zulieferungsbetrieben gibt es hier auch viel Nahrungsmittelindustrie. Hier wurde und wird das Essen für London produziert. Glücklicherweise fährt die Fähre abends erst um 23.30 Uhr ab. Achten Sie bitte darauf, dass Sie rechtzeitig vor Ort sind. Das Einschiffen beginnt 90 Minuten vor der Abfahrt.
the Cotswolds
Erstens genießen wir die typisch altenglische Landschaft der Cotswolds. Es ist eine rustikale, ländliche Gegend mit offenen Grasanhöhen (“wolds”), bewaldeten Hügeln und Tälern mit kühlen Bächen und malerischen Dörfern. Der Grund dafür, dass die Cotswolds im alten Stil bestehen bleiben konnten, ist der plötzliche Zusammenbruch des Wollhandels im 17. Jahrhundert durch ein Exportverbot nach Flandern, Traditionell wurde die Wolle aus diesem Gebiet in Flandern verarbeitet. Der Gnadenstoß war die Industrielle Revolution im 18. Jahrhundert, durch die sich die Wollverarbeitung auf die großen Weberbetriebe in Birmingham verlagerte.
Stow on the Wold
Als einer der wenigen Orte in den Cotswolds liegt Stow-on-the-Wold ungeschützt auf einem "Wold" (Hügel). An einer Kreuzung liegt ein Ort, der früher einer der bekanntesten Schafmärkte Europas war, auf dem täglich mehr als 20.000 Schafe gehandelt wurden.
Chipping Norton
Ist ein Städtchen mit einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Auch hier gab es bis ins 17. Jahrhundert großen Wohlstand. Hier befindet sich ein Krankenhaus aus dem Jahr 1640. Heute besitzt das Städtchen einige Wochenmärkte und eine nette Hauptstraße mit Läden und Pubs.
Deddington
Ein wunderschönes altes Städtchen, in dem die Atmosphäre der Cotswolds gegenwärtig ist. An der Hauptstraße stehen ganz prominent die Kirche und das Deddington Arms Hotel. Der Ort war seit jeher eine Haltestation an einer Straßenkreuzung.
Buckingham
Das Sie nicht mit dem berühmten Palast der Königin in London verwechseln sollten, liegt im Aylesbury Valley. Buckingham besitzt verschiedene Restaurants und Pubs und ist ein typisches Beispiel eines kleinen Marktstädtchens. Es gibt hier einige charakteristische lokale Geschäfte neben den übliche Ladenketten. Die Tourist-Info befindet sich im Old County Gaol, dem alten Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert, das mitten auf dem Markt steht.
Milton Keynes
Diese Region ist durch die Formel 1-Teams bekannt geworden, die sich hier niedergelassen haben (auch in Buckingham), u. a. Red Bull. Es ist eine großflächig angelegte, moderne Stadt mit einigen alten Elementen, die einen wichtigen Mittelpunkt der Region bildet. Die Stadt verfügt über ein großes Stadion und der Fußballclub Milton Keynes Dons hat einen gewissen Ruf.
Baldock
Wir überqueren wiederum eine wichtige Nord/Süd-Verbindung nach London, die A1, und fahren über die breite High Street durch Baldock. Diese Art Städte mit einer regionalen Funktion wurde mit einer solchen breiten Hauptstraße entworfen, so dass auch Märkte abgehalten werden konnten, und es wurden sowohl Fahrzeuge und Frachtfuhrwerke als auch Kühe und Schafsherden berücksichtigt.
Ampthill
Stellt ein Zentrum für die umliegenden Landdörfer dar. Es gibt einige hübsche alte Pubs und Restaurants und der Ort besitzt die Atmosphäre von früher. Das nahe London hat dafür gesorgt, dass Ampthill den Ruf des teuersten Orts in Bezug auf Hauskauf hat.
Saffron Waldon
Ebenfalls ein solches authentisches Marktstädtchen, die dank der gut verdienenden Pendler aus London und der in der Nähe gelegenen Universitätsstadt Cambridge, einen neuen Wohlfahrtszustand erlebt. Ein gemütlicher Ort mit prächtigen alten Fassaden.
Danach fahren wir über eine ländliche B1053 nach Braintree. Dieser Weg ist angenehm ruhig, achten Sie aber bitte auf den landwirtschaftlichen Verkehr und die etwas schmalen Fahrbahnen. Unterwegs kommen Sie an einigen kleinen Bauerndörfchen vorbei.
Harwich
Über die Umgehungsstraße von Colchester fahren wir auf dem Hauptweg nach Harwich. Wenn Sie noch genügend Zeit haben, können Sie am alten Hafen des alten Hafenstädtchens Harwich ein nettes Restaurant mit Blick auf den Hafen finden.
Dann ist es schließlich doch Zeit zum Einschiffen. Die Fähre fährt um ca. 23.00 Uhr ab. Danach können Sie bei einem Getränk den erlebnisreichen Tag besprechen. Wir wünschen Ihnen eine gute Überfahrt und morgen von Hoek van Holland aus eine sichere Heimreise.
Tipps und allgemeine Informationen
Zugangsnummer Niederlande 0031
Zugangsnummer Großbritannien 0044
Zugangsnummer für Irland: 00353
Unsere Nummer aus dem Ausland: 0031 (0)651 350 166
Notrufnummer: 112
Ärztliche Beratung.
Das B and B oder Hotel kennt die Telefonnummern des örtlichen Hausarztes oder der Notaufnahme. Sie haben über Ihre eigene Versicherung immer Anspruch auf Notfallversorgung im Ausland. Die Erstattung basiert oft auf dem in Ihrem eigenen Land geltenden Tarif.
Eine europäische EHIC-Krankenversicherungskarte.
Ist nach dem Brexit ungültig. In Kombination mit Ihrer Krankenversicherungskarte sorgen Sie jedoch
für eine reibungslose Abrechnung der medizinischen Kosten (ohne Vorauszahlungen). Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf den Websites Ihrer Regierung und Ihrer
(Kranken-)Versicherung. https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/zorgverzekering/
Stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige Krankenversicherungskarte haben.
Reise- und Reiserücktrittsversicherung
Wir empfehlen Ihnen, für zusätzliche Kosten eine Reise- und Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, damit Sie Ihre Reise ohne große Kosten stornieren können.
Reisepass
Besucher des Vereinigten Königreichs müssen im Besitz eines gültigen Reisepasses sein.
ETA-Formular
Eine Electronic Travel Authorisation (ETA) ist eine neue digitale Reisegenehmigung für Reisende, die
kein Visum für das Vereinigte Königreich (England, Schottland, Wales und Nordirland) benötigen. Sie
ist vergleichbar mit dem amerikanischen ESTA-System.
Wichtigste Fakten: Obligatorisch für EU-Bürger: Ab dem 2. April 2025 müssen alle EU-Bürger
(einschließlich Niederländer und Belgier) eine ETA besitzen, um in das Vereinigte Königreich oder
über das Vereinigte Königreich zu reisen.
Beantragung: Der Antrag kann ab dem 5. März 2025 über die offizielle UK ETA-App oder die Website der
britischen Regierung gestellt werden.
Kosten: Ein Antrag kostet 16 £ (ca. 19 €) pro Person.
Gültigkeit: Die Genehmigung ist 2 Jahre lang gültig (oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses) und kann
für mehrere Reisen von jeweils maximal 6 Monaten verwendet werden.
Wer braucht keine ETA? Britische und irische Staatsbürger benötigen keine ETA. Auch Personen mit
einem bereits bestehenden Visum oder Aufenthaltsstatus (EUSS) sind davon ausgenommen.
Was benötigen Sie für die Beantragung? Den Reisepass, mit dem Sie reisen werden. Eine gültige
E-Mail-Adresse. Ein digitales Foto von Ihnen und Ihrem Reisepass.
Eine Zahlungsmethode (Kreditkarte, Bankkarte, Apple Pay oder Google Pay).
Ab dem 25. Februar 2026 werden die Kontrollen streng durchgesetzt; ohne gültige ETA dürfen Sie dann
nicht an Bord eines Fluges, Schiffes oder Zuges in Richtung Vereinigtes Königreich gehen.
Anwb-Schwesterorganisation
Die allgemeine britische Nummer für die ANWB-Schwesterorganisation AA lautet: 0800887766
AA Irland 00353 1 649 7460
Reservierungen in Gastronomiebetrieben
Aus unseren Reisezielen hören wir, dass es vor allem abends in den lokalen Gastronomiebetrieben sehr voll ist. Wenn Sie vorhaben, abends irgendwo essen zu gehen, empfehlen wir Ihnen, sich vorher mit dem Pub oder Restaurant in Verbindung zu setzen, um zu reservieren.
Haftungsausschluss
Obwohl die GPS- und Kartenrouten mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, kann Motour die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Darstellung nicht garantieren. Denn beim Reproduktionsprozess sind wir unter anderem von der technischen Leistung und dem Material Dritter abhängig. Motour übernimmt keine Haftung für Schäden jeglicher Art, die in irgendeiner Weise aus der Nutzung dieser Routen entstehen. Routen und Unterkunftspläne können nach unserer Buchungsbestätigung und während der Reise nicht mehr geändert werden.
GPS Routen
Die Routen erhalten Sie von uns in der GPX-Erweiterung passend unter anderem für den Garmin Zumo und den TomTom Fahrer.
Gpx ist das GPS Exchange Format und ein leichtes XML-Datenformat für den Austausch von GPS-Daten (Wegpunkte, Routen und Tracks) zwischen Anwendungen und Webdiensten. Und wird von vielen GPS-Empfängern gelesen.
Informationen zum Hochladen externer (GPX-)Routen auf das eigene GPS finden Sie in den jeweiligen Geräteinfos im Internet. Die Bedienungsanleitungen der Marktführer TomTom und Garmin sind jedenfalls in Ordnung.
Beim Hochladen der GPX-Routen auf Ihr TomTom (über die Website https://plan.tomtom.com/ und TomTom mydrive connect) wird für jede Route automatisch ein Track erstellt. Um die sogenannten harten Wegpunkte der ursprünglichen Basecamp GPX-Route anzuzeigen, haben wir für jeden Kunden eine separate sogenannte ov2-Datei erstellt. Dies ist die POI-Erweiterung für TomTom. Laden Sie über das POI-Upload-Verfahren hoch und Sie sehen wichtige Orte und/oder Ausstiegstipps (aus dem Roadbook) auf Ihrem TomTom.
Für diejenigen, die noch ein älteres TomTom besitzen oder es gewohnt sind, mit der itn-Route-Erweiterung von TomTom zu arbeiten, stellen wir auf Anfrage eine itn-Route-Datei zur Verfügung. Teilen Sie uns dies bitte mit und wir stellen Ihnen ein maßgeschneidertes ITN-Paket zusammen und senden es Ihnen per E-Mail zu.
Unsere Routen wurden im Basecamp mit der City Navigator Europe NT-Karte von Garmin erstellt. Und erhalten Sie jährlich das Garmin-Update. Stellen Sie sicher, dass Ihr GPS-Gerät auch über eine aktuelle Karte verfügt.
Und wenn Sie Basecamp haben, können Sie die Route auch selbst anpassen. Erstellen Sie sicherheitshalber vorab eine Kopie der von uns bereitgestellten GPX-Routen.
Eine erfolgreiche Installation von GPX-Routen ist nur möglich, wenn mindestens die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
* Ermöglicht Ihrem Gerät das Laden, Berechnen und Lesen externer GPX-Routen.
* Verfügt es über eine Routenkarte (keine TOPO-Karte)?
* Und das Kartendatum (Klassifizierung) ist Wgs 84.
* Ist eine Karte des Reisegebiets auf dem GPS installiert und wurde diese kürzlich aktualisiert?
in einer Gruppe Fahren
Sie in einer Gruppe mit mehreren Motorrädern und GPS-Geräten? Dann treffen Sie eine Vereinbarung: Das „GPS“ des Hauptfahrers stimmt immer. Denn auch wenn heutzutage alle Geräte gut sind, gibt es fast immer „kleine“ Unterschiede, die nicht einfach zu klären sind. Schließlich werden die GPX-Dateien auf verschiedenen autonomen Plattformen (Versionen/Einstellungen) interpretiert.
Und nichts ist frustrierender, als zu signalisieren, zu winken, zu schreien und bei jedem Unterschied anzuhalten. Oder drehen Sie sich einfach hinter den Anführer und folgen Sie dabei Ihrem eigenen GPS. Folgen Sie einfach dem Anführer und besprechen Sie den Unterschied vielleicht anschließend bei einem Pint.
Tanken Sie bei der Abreise
Wenn Sie in einem Gebiet mit ausgedehnten Naturflächen und wenig Besiedlung wie Nord-Schottland und einige Teile von Cornwall reisen, ist es empfehlenswert, die Reise mit einem vollen Tank anzutreten. In den ausgedehnten Naturgebieten sind Tankstellen sind nicht immer verfügbar. In einigen (kleineren) Orten sind diese am Sonntag geschlossen. Sie werden in der Regel eine Tankstelle an der Anfahrt / Exit Straßen von den größeren Dörfern, wo Sie übernachten finden. Natürlich ist Google auf Ihrem Handy heutzutage auch eine große Hilfe, um Ihre Tankvorgänge zu planen. Auch Garmin und TomTom haben solche Informationen in ihre Geräte eingebaut.
Ein Brett
oder sonst eine Unterlage für Jiffy oder Hauptständer. Da viele Hotels und Pensionen gebrochene Steine oder Kies auf dem Parkplatz haben, ist es sinnvoll eine Unterlage mitzunehmen für eine bessere Unterstützung beim Einparken.
Maximale Geschwindigkeiten
im Dorf 48 km / h, außerhalb derer, zweispurige Straßen 97 km / h. Vierspurigen Schnellstraßen und 113km / h.
Das Fahren auf der linken Seite
ist nicht schwer. Doch erfordert es zusätzliche Konzentration. Wenn möglich, lassen Sie Ihren Sozius mit aufpassen.
Wenn nach einem Stopp weiterfahren, achten Sie genau auf die richtige Spur. Kleben Sie einen bunten Aufkleber auf die linke Seite des Lenkrads als Erinnerungshilfe.
Im Kreisverkehr
hat Verkehr von rechts Vorrang, es sei denn Verkehrszeichen, Straßenmarkierungen oder Ampeln sagen anderes. Vergessen Sie nicht, auf die Autos vor Ihnen aufzupassen. Der Verkehr stoppt oft vor dem Kreisverkehr. Der Verkehr bewegt sich im Uhrzeigersinn, was bedeutet, dass der Verkehr im Kreisverkehr Vorrang hat. (Von rechts kommend). Die gleichen Regeln gelten für sogenannte Mini-Kreisverkehre, oft nicht mehr als eine Kreuzung mit einem Punkt in der Mitte. Bei der Kreuzung, erste rechts und dann nach links schauen, denn der Verkehr kommt von rechts.
Große Kreisverkehre haben vorsortierte Fahrspuren mit Richtungsangabe. Nutzen Sie diese rechtzeitig und wechseln Sie im Kreisverkehr nicht die Spur.
Anfahrübung am Berg
Sie müssen wahrscheinlich mehrmals am Berg aus dem Stand beschleunigen. Denken Sie an die Anfahrübung am Berg, die jeder in der Autofahrprüfung geübt hat. Für ein Motorrad ist es hilfreich, folgendermaßen vorzugehen:
Um zu vermeiden, dass Sie gleichzeitig mit der rechten Hand beschleunigen und bremsen, befolgen Sie diese Schritte: * Bremsen Sie das Motorrad mit der Vorderradbremse und stellen Sie beide Füße auf den Boden. * Legen Sie den ersten Gang ein und stellen Sie Ihren linken Fuß wieder auf den Boden. * Stellen Sie Ihren rechten Fuß auf die Hinterradbremse. * Lösen Sie die Vorderradbremse. * Beschleunigen Sie und lösen Sie gleichzeitig die Hinterradbremse.
Haben Sie in den Niederlanden noch nicht viel Erfahrung mit Berganfahrten? Dann üben Sie es ein paar Mal. Es wird Ihnen helfen.
Bargeld
In manchen Städten, wie z. B. Dublin, muss man im Stadtbus mit Kleingeld bezahlen.
Steckdose
Steckdose in Ihrem Zimmer zu benutzen, benötigen Sie einen dreipoligen Adapter.
FAHRZEUG ÄRGER
Ihr Motor ist kaputt und es dauert länger als einen Tag
Es kann immer passieren. Trotz Ihrer gründlichen Vorbereitung und der letzten Grundüberholung Ihres Motorrades, jetzt bewegt sich nichts, sodass Sie mit einer Panne oder einer Reifenpanne dastehen. Und es scheint, dass Sie nicht zu Ihrer geplanten Übernachtung kommen. Darüber haben wir bei Motour nachgedacht, damit wir so viel wie möglich von Ihrem Urlaub retten, haben wir das folgende Protokoll entwickelt.
Am Ort der Fahrzeugpanne oder an dem Reparaturpunkt werden Sie einen gleichwertigen Platz für die Nacht zum Bleiben wählen. Und Sie werden das B and B oder Hotel noch am selben Tag benachrichtigen, dass Sie es nicht für Ihre nächste Übernachtung erreichen können aufgrund von Fahrzeug Schwierigkeiten.
* Motour wird hinterher maximal 85 Euro der Kosten für diese erste Übernachtung aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Fahrzeug auf einem nicht geplanten Standort für zwei Personen kompensieren. Auf diese Weise sind Sie für dieses nicht geplante Übernachtung im Fall von Fahrzeugproblemen, kostenlos versichert. Doch zurück in Deutschland, für unsere Verwaltungsunterlagen, benötigen wir die Originalrechnung des Übernachtungspreises und einer Kopie der Rechnung von der Garage. Dann werden wir mit der Entschädigung, wie beschrieben, verfahren.
Wenn Ihr Motorrad am nächsten Tag repariert wird, dann machen Sie weiter mit Ihrem Übernachtungsplan und fahren zu dem nächsten geplanten Termin. Wenn dies nicht möglich ist, oder die Fahrzeugreparatur mehr Zeit als einen Tag in Anspruch nimmt (was bedeutet, Sie müssten an einem ungeplanten Ort für länger bleiben), dann müssen Sie die Initiative ergreifen, um die nächste geplante Übernachtung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die entsprechenden Telefonnummern von B & Bs und Hotels sind auf den Gutscheinen. Wenn dies nicht oder nur teilweise arrangiert werden kann, gehen die resultierenden Übernachtungen, ausgenommen der ersten Übernachtung wie erwähnt, auf Ihre eigene Rechnung. Für die Deklaration von diesen Kosten sollten Sie sich an Ihre Reiseversicherungs-Gesellschaft wenden.
*Diese Vereinbarung gilt nur für maximal zwei Personen.
*Motour erstattet bis zu einer ungeplanten Nacht pro Fahrt.
* Die zurückerstattete Nacht ist immer eine Nacht, an der Stelle von einer geplanten Nacht, sodass Sie nicht über eine zusätzliche Übernachtung bekommen, die Ihren Urlaub verlängern würde.
extra Doolin - Galway
Route 13 / ca. 281 km.
the Burren
Eine sanfte Kurve entlang der wunderschönen Atlantikküste. Durch das atemberaubende Naturschutzgebiet Burren. Der Burren ist ein einzigartiges Kalksteinmassiv. Regenwasser speist unterirdische Flüsse und Höhlen. Das Gebiet war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt, wie die zahlreichen Dolmen belegen.
Doolin Caves
Kurz nach Doolin passieren wir die Doolin-Höhle. Betreten Sie sie und bewundern Sie einen 7,3 Meter hohen Stalaktiten. Wenig später erreichen wir die Küste, wo Sie erneut atemberaubende Ausblicke auf die wilden Klippen genießen können. Die Straße verläuft stellenweise nah am Meer. Entlang dieser Strecke gibt es viel zu entdecken. Halten Sie unbedingt an der Küstenstraße an, wenn Sie in der Nähe der Klippen fahren, und genießen Sie die Aussicht.Ihr Navigationsgerät zeigt Ihnen einige geeignete Plätze an. Wir verbringen den Großteil des Tages im wunderschönen Naturschutzgebiet Burren. Kilometerlange unberührte Natur. Steile Klippen bilden die Grenze zum Meer. Dort befinden sich zahlreiche prähistorische Denkmäler. Es handelt sich um ein UNESCO-geschütztes Naturschutzgebiet.
Ballyvaughan
Nach Black Head fahren wir weiter entlang der Northern Coast Road mit Blick auf die Galway Bay und folgen ihr nach Ballyvaughan, wobei wir kurz an dem malerischen, von einer Mole geschützten Hafen vorbeikommen.
erste Burg des Tages
Auf diesem Streckenabschnitt vor Ballyvaughan sehen wir auch die erste Burg des Tages. Sie wurde im 16. Jahrhundert von der Familie O'Loughlin zum Schutz der Nordküste des Burren erbaut und liegt auf einem Feld nahe einem Kieselstrand. Von idyllischer Umgebung kann hier keine Rede sein! Am Ende einer kleinen Straße kann man parken und dann durch hohes Gras zur Gleninagh Castle laufen (Vorsicht vor dem Schlamm an Regentagen, dann verwandelt sich das Feld in ein regelrechtes Moor!). Gleninagh Castle war bis 1890 von der Familie bewohnt und wurde im Laufe der Jahre nach und nach verlassen. Die Burg ist ein nationales Denkmal. Ballyvaughan ist ein lebhaftes Dorf mit mehreren Hotels, Pubs, Restaurants, Geschäften und anderen Annehmlichkeiten.
Burren National Park
Wir verlassen das Dorf und fahren auf einer wunderschönen Straße Richtung Süden zum Burren-Nationalpark, der Heimat von Burgen, Klöstern und prähistorischen Stätten ist.
Dolmen von Poulnabrone
Wie der berühmte Dolmen von Poulnabrone ist auch dieser ein imposanter, großer prähistorischer Dolmen. Ausgrabungen ergaben, dass in dem Monument zwischen 16 und 22 Erwachsene und 6 Kinder bestattet wurden. Persönliche Gegenstände wie eine polierte Steinaxt, ein Knochenanhänger, Quarzkristalle, Waffen und Keramik wurden ebenfalls gefunden. Das Grab stammt aus der Jungsteinzeit, etwa zwischen 4200 und 2900 v. Chr.
Ringfort von Caherconnell
Einige hundert Meter weiter entlang derselben Straße liegt das Ringfort von Caherconnell. Diese Ringforts aus der keltischen Zeit (500–1500 n. Chr.) finden sich überall in der Burren-Region. Ihre Funktion ist nicht vollständig geklärt. Da auch Menschen innerhalb des Rings lebten, diente er wahrscheinlich der Verteidigung gegen wilde Tiere und äußere Feinde. Es ist eines der am besten erhaltenen Ringforts und beherbergt ein Besucherzentrum.
Leamaneh Castle
Ist eine Burgruine. Sie besteht aus einem Wohnturm aus dem 15. Jahrhundert und einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Ursprünglich war die Burg ein schlichter, fünfstöckiger irischer Wohnturm, der um 1480/90 von der bekannten Familie O’Brien erbaut wurde. Im 17. Jahrhundert wurde der alte Wohnturm größtenteils abgerissen und das Material für ein Herrenhaus verwendet. Dieses verfiel, nachdem die Bewohner eine andere Burg als Wohnsitz gewählt hatten.
Ennis
Wir erreichen die charmante Stadt Ennis am Fluss Fergus. Die Stadt hat etwa 23.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Grafschaft Clare. Sie ist ein Zentrum für Handel, Verwaltung und Industrie. Es lohnt sich, etwas Zeit dort zu verbringen und durch die Altstadt zu schlendern. Ennis entwickelte sich um die Franziskanerabtei herum, die Mitte des 17. Jahrhunderts von Cromwells Truppen zerstört wurde. Die Ruinen sind bis heute die Hauptattraktion von Ennis.
Wir fahren weiter nach Norden, vorbei an der Stadt Ruan, ins Herz des Burren-Nationalparks.
Kilmacduagh Abbey
Etwas weiter entlang der R460 passieren wir eines der ältesten Klöster Irlands, das Kloster Kilmacduagh. Es wurde vermutlich bereits im 7. Jahrhundert gegründet und spielte bis ins 12. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Region. Unter dem Schutz des Clans mac Colmáin, den damaligen Königen von Connacht, entwickelte es sich bis etwa 1200 zu einem blühenden Augustinerkloster. Eine große Schlacht in der Nähe des Klosters zwischen rivalisierenden Verwandten des herrschenden Clans – dem König von Connacht, Cathal Croibhdhearg O'Conor (gest. 1224), und seinem Cousin und Rivalen, Cathal Carrach O'Conor (gest. 1202) – führte zu seiner fast vollständigen Zerstörung. Erst Jahrhunderte später wurde das Kloster wiederbelebt, als es von den Franziskanern übernommen wurde. Es erlangte jedoch nie wieder seine frühere Bedeutung. Das Kloster Kilmacduagh wird von einem Rundturm flankiert, der ebenfalls aus dem 7. Jahrhundert stammt und den wir bereits auf unserer Reise an die Südküste gesehen und besprochen haben. Dieser Turm neigt sich wie der Schiefe Turm von Pisa und ist mit über 34 Metern der höchste in Irland.
Kinvaras
Wir erreichen wieder die Küste in der Kinvara Bay, einer Seitenbucht der Galway Bay. Wir fahren kurz durch den malerischen Hafen von Kinvara (700 Einwohner). Mit etwas Glück sieht man ein paar alte Segelyachten oder Fischerboote aus Holz. Eines der Produkte Kinvaras ist Seetang, der in der Bucht reichlich vorhanden ist.
Dunguaire Castle
Kurz vor dem Dorf passieren wir Dunguaire Castle. Das Schloss, ein Wohnturm aus dem 16. Jahrhundert des Clans Ó hEidhin (O'Hynes), liegt östlich des Dorfes. Direkt am Wasser gelegen, bietet es eine stimmungsvolle Kulisse. Es erinnert an Eilean Donan Castle, eines der berühmtesten Schlösser Schottlands an der Westküste.
Galway
Anschließend fahren wir in das vielbesungene Galway, eine wunderschöne alte Universitäts- und Hafenstadt mit einem industriell geprägten und einem charmanten Yachthafen, einladenden Einkaufsstraßen und einem pulsierenden Nachtleben. Übernachtung in Galway oder Umgebung.
Zusätzlicher Tagesausflug Connemara
Route 14 / ca. 220 km.
Connemara, ein authentisches Stück Irland am Rande Europas. Dieses außergewöhnlich schöne Naturschutzgebiet liegt im Westen der Provinz Galway. Die Landschaft erinnert sofort an die schottischen Highlands. Die Bedingungen sind in der Tat vergleichbar: dünn besiedelt, unberührte Natur mit felsigen Hochmooren, teils sumpfig, durchsetzt mit endlosen Heidelandschaften, Seen und Hügeln. Die charakteristischen alten Steinmauern prägen die Landschaft dieser irischen Version der Highland Moors. Das Gebiet eignet sich nur zum Torfstechen und gelegentlich zum Weiden einiger Hochlandrinder oder -schafe. Sie finden hier auch Beispiele alter irischer Cottages und, mit etwas Glück, sogar einen Pub im traditionellen Cottage-Stil. Hier und da entlang der Küste gibt es kleine Häfen, die teilweise zum Fischen genutzt werden. Das ist das ursprüngliche Irland. Eine unvergessliche Reise. Übernachtung in Galway oder Umgebung.
Salthill Promenade
Die Salthill Promenade ist eine bekannte Fußgängerzone in Galway. Die zwei Kilometer lange Promenade, im Volksmund einfach „The Prom“ genannt, bietet Ausblicke auf die Galway Bay und ist gesäumt von Bars, Restaurants und Hotels. Wir fahren ein kurzes Stück entlang, damit Sie einen ersten Eindruck gewinnen. Vielleicht bleibt ja noch Zeit für einen abendlichen Spaziergang.
Spiddal Pier
Anschließend besuchen wir kurz den Spiddal Pier am Stadtstrand von Galway, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Bucht hat. Danach geht es weiter in die Natur, genauer gesagt auf dem ersten Küstenabschnitt an der Nordseite der Galway Bay.
Wir halten uns dabei links vom Meer, das auch ein beliebter Standort für viele irische Bungalows ist. Dieser Baustil ist vom irischen Cottage abgeleitet, von dem wir später ein authentisches Beispiel sehen werden. Rechts der Straße beginnt die unberührte Natur, die die Highlands ankündigt.
Patrick Pearses Cottage
Patrick Pearse war Schriftsteller und Lehrer, ein Liebhaber und Kenner der irischen Sprache und Kultur (Geltic). Er fühlte sich der Gegend sehr verbunden und ließ dort 1909 ein authentisches Cottage errichten. Dies war damals eine ungewöhnliche Wahl, da das Cottage bereits von Armen bewohnt wurde. Später schloss sich Pearse den Revolutionären an, die die irische Unabhängigkeit anstrebten. Als politischer Aktivist wurde er 1916 Anführer des Osteraufstands in Dublin. Vor dem Osteraufstand wurde er von den Rebellen zum ersten Präsidenten der damals ausgerufenen Irischen Republik gewählt. Der Aufstand wurde von den englischen Machthabern niedergeschlagen, und Pearse wurde hingerichtet. Neben dem Cottage befindet sich ein kleines Museum über die irische Sprache und Kultur sowie über Pearse.
Torfgebiete
Anschließend geht es über eine einspurige Straße in die Highlands. Endlose Torfgebiete. Wählt man eine unbefestigte Nebenstraße, stößt man wahrscheinlich auf eine Torfstichstelle, wo noch immer Torf gestochen wird.
Pine Island
Der nächste interessante Ort ist wohl auch der meistfotografierte: Pine Island. Ein Foto lässt sich sogar vom Parkplatz aus machen. Wie treffend doch zwölf Kiefern auf einer Insel vor der Kulisse der Moore und unter anderem des 677 Meter hohen Binn Doire Chlair die Atmosphäre Connemaras einfangen!
Wir fahren auf einer anderen Landstraße, der R341, durch die Moore. Ein besonders wasserreiches Schwammsumpfgebiet.
Marconi
Kurz südlich von Clifden erreichen wir Derrigimlagh. Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar, dass hier vor rund 100 Jahren zwei der prägendsten Ereignisse der Moderne Zeit stattfanden. 1907 eröffnete der Radiopionier Guglielmo Marconi mitten im Moor einen Radiosender und sendete Nachrichten aus London und Dublin über den Atlantik – der Beginn des globalen Kommunikationszeitalters. Nur wenige Jahre später, am 15. Juni 1919, landeten die Piloten John Alcock und Whitten Brown auf Derrigimlagh Moor und vollendeten damit den ersten Nonstop-Flug über den Atlantik. Ein Denkmal in Form einer Flugzeugnase erinnert an diesen Meilenstein der Luftfahrtgeschichte.
Clifden
Wir machen einen Rundweg durch Clifden über Market und Main Street. Auf halber Strecke gibt es vielleicht einen schönen Platz für eine Mittagspause. Clifden ist eine hübsche Hafenstadt mit üppigem Grün an der Mündung des Owenglin River in die Clifden Bay. Das charmante Stadtzentrum lädt zum Bummeln und Verweilen in einem der typisch irischen Pubs ein.
Sky Road
Diese spektakuläre, elf Kilometer lange Straße verläuft direkt am Meer entlang und schlängelt sich stellenweise hoch (bis zu 100 Meter) über die Klippen. Entlang der Strecke gibt es mehrere schöne Haltepunkte. Weiter geht es Richtung Osten zum nächsten Ziel: Clifden Castle. Vom Parkplatz aus sind es zehn Minuten Fußweg zu den Ruinen.
Clifden Castle
Ist keine mittelalterliche Burg, sondern eher die Ruine eines verfallenen Herrenhauses. Es wurde um 1818 für John Darcy, den örtlichen Landbesitzer, im Stil der Neugotik erbaut. Nach 1894 stand es leer und verfiel.
Low Road
Ein Stück weiter teilt sich die Straße in die Low Road und die Sky Road (Upper Road). Wie die Namen schon verraten, verläuft die eine tiefer als die andere. Etwas weiter treffen sie wieder aufeinander. Unser GPS folgt der Sky Road, die für Menschen mit Höhenangst nicht ideal ist. Am höchsten Punkt der Sky Road befindet sich ein wunderschöner Aussichtspunkt. Von hier aus hat man etwas Glück und kann Delfine beobachten. Die Sky Road mündet in die N59. Wir folgen dieser in nordöstlicher Richtung und passieren das Besucherzentrum des Connemara-Nationalparks. Wir markieren die Abzweigung auf der Karte und in der GPX-Route. Vom Besucherzentrum aus kann man verschiedene Wanderwege unternehmen und mehr über dieses weitläufige Naturschutzgebiet erfahren.
Kylemore Abbey
Die nächste Sehenswürdigkeit ist die berühmte Kylemore Abbey. Dieses Kloster zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen Irlands. Kylemore Castle wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Mitchell Henry, einem Parlamentsabgeordneten, wohlhabenden Geschäftsmann und liberalen Politiker, erbaut. Er schuf ein Anwesen mit „allen Errungenschaften der Moderne“. Er galt als fortschrittlicher Gutsherr und Fürsprecher des irischen Volkes. Er investierte viel Energie in die Errichtung dieses Anwesens in der abgelegenen Wildnis von Connemara. Heute befindet sich Kylemore Abbey im Besitz der Benediktinergemeinschaft, die dort seit 1920 lebt, und wird von ihr geführt.
Killary Fjords
Wir erreichen das Ufer des Killary-Fjords. Irlands einziger Tiefwasserfjord liegt zwischen den Bergen Mweelrea und Ben Gorm in den Maumturk Mountains. Es handelt sich um ein 16 Kilometer langes, überflutetes Gletschertal, das in der Mitte 42 bis 45 Meter tief ist; außerhalb der Mündung liegt der Meeresspiegel höher, wie es für einen Fjord üblich ist. Im Fjord leben Otter, Kegelrobben, Delfine, Haie, Lachse und Meerforellen. Nahe der Mündung wird von Rossroe aus eine Lachsfarm betrieben, und weiter östlich, tiefer im Fjord, sind Muschelflöße ein häufiger Anblick. Über Killary Harbour und Leenaun fahren wir zu den Aasleagh Falls. Vom Wegpunkt aus folgen Sie der Straße zu Fuß nach Norden und erreichen die über 3,5 Meter hohen Wasserfälle, wo der Fluss Erriff in den Fjord mündet.
Wir fahren über den Hafen von Killarny und das Dorf Leenaun (auch Leenane genannt) zurück. Dort gibt es eine wunderschöne Aussicht und einen Pub, in dem man etwas essen oder trinken kann. Bootsausflüge auf dem Fjord werden ebenfalls angeboten.
Oughterard
Ist ein charmantes Städtchen mit einigen Pubs, Restaurants und Geschäften. Es liegt am Ufer des Flusses Owenriff und hat über 3.000 Einwohner. Drei Kilometer außerhalb des Ortes befindet sich Aughnanure Castle, ein gut erhaltenes irisches Turmhaus, das man besichtigen kann. Die GPX-Route zeigt Parkmöglichkeiten an.
Schloss Aughnanure
Erbaut im 16. Jahrhundert von der irisch-gälischen Familie O’Flaherty, ist es eines der bedeutendsten Schlösser in Connacht (Connemara). Der Clanname leitet sich vom Namen des Gründers, Flaithbheartach mac Eimhin, aus dem 10. Jahrhundert ab. Schloss Aughnanure ist eines von über 200 Turmhäusern in der Grafschaft Galway, die hauptsächlich von gälischen und anglo-normannischen Landbesitzern errichtet wurden. Der Turm liegt in der Nähe des Ufers von Lough Corrib. Die Burg wurde bis 1572 von den Clanführern der O’Flaherty regiert, bevor sie an die von den Engländern geführte Zentralregierung und ihre Fazals (Herrscher) überging.
Galway
Nach einem Tag mit wunderschöner Landschaft und vielen Sehenswürdigkeiten fahren wir nach Galway.
extra Galway - Dublin
Route 15 / ca. 239 km.
Kilmacduagh Abbey
Wir fahren auf einer Landstraße von Galway aus und machen einen kurzen Abstecher zur Kilmacduagh Abbey. Das im 7. Jahrhundert gegründete Kloster war ein bedeutendes Kloster der Region. Es wurde im 12. Jahrhundert von den Normannen zerstört und diente bis dahin als Bischofssitz. Das Kloster besitzt einen originalen Rundturm (restauriert 1879), der um das Jahr 1000 während der Wikingerüberfälle als Zuflucht und Wehrturm diente.
Slieve Aught Mountains
Anschließend fahren wir auf der malerischen R353 in Richtung der Slieve Aught Mountains. Eine atemberaubende Natur- und Kulturlandschaft. Wiesen, Wälder und raue Landschaften wechseln sich ab.
Portumna
Wir verlassen diese wunderschöne Gegend und erreichen Portumna, eine Marktstadt am Ufer des mächtigen Lough Derg. Sie liegt an der Mündung des Shannon in den See. Früher gab es hier eine Fährverbindung, heute führt eine Brücke darüber. Lough Derg ist bei Wassersportlern sehr beliebt.
Birr
Von Portumna fahren wir nach Birr. Birr ist bekannt für sein sorgsam erhaltenes georgianisches Erbe. Die Stadt selbst besticht durch ihre eleganten, breiten Straßen und stilvollen Gebäude. Viele Häuser in John's Place und der Oxmantown Mall verfügen über wunderschöne Oberlichter aus der georgianischen Epoche. (Die georgianische Architektur ist der englische Baustil, der zwischen 1720 und 1840 seine Blütezeit erlebte und nach den regierenden Königen Georg I. und IV. benannt wurde.) Die Stadt ist bekannt für Birr Castle und seine wunderschönen Gärten. In einem Nebengebäude befindet sich ein Teleskop, das über 70 Jahre lang das größte der Welt war.
Wir setzen unsere Reise fort und werden auf der R440 Richtung Portlaoise erneut von einem wunderschönen Naturschutzgebiet überrascht.
The Slieve Bloom Mountains
Die Slieve Bloom Mountains sind eine Hügelkette an der Grenze der Grafschaften Offaly und Laois. Die Gegend ist ein sehr attraktives Ausflugsziel für Touristen und bietet zahlreiche Wanderwege sowie eine Panoramastraße. Die Gipfel erreichen eine Höhe von etwas über 500 Metern. Die Straße führt durch Wälder und Heidelandschaften mit herrlichen Panoramablicken.
Portlaoise
Verfügt über einen starken Dienstleistungssektor und ist eine schnell wachsende, moderne Stadt.
Nach Portlaoise führt die Route weiter auf der N7 nach Dublin. Falls Sie wenig Zeit haben oder genug von der Landschaft gesehen haben, können Sie ein Stück der Autobahn M7 nehmen, die Sie schnell nach Dublin bringt.
Dublin
Ist eine lebendige und zugleich freundliche Stadt, in der Sie sich schnell wie zu Hause fühlen werden. Es ist eine Stadt mit wenigen Hochhäusern und einem Stadtzentrum, das alles bietet, was das Herz begehrt. Kurz gesagt: eine Stadt mit überschaubarem Maßstab. Vielleicht haben Sie heute Abend noch etwas Zeit, das Stadtzentrum zu erkunden und in einem der fast 1.000 Pubs ein Pint zu genießen. Die South William Street beispielsweise bietet einige nette Restaurants, und die Dame Street lockt mit mehreren beliebten Pubs. Das beliebteste Ziel für einen Abend ist zweifellos der Temple Bar Square, eine Fußgängerzone mit zahlreichen Restaurants, Bars, Pubs und Clubs.
Zusätzlicher Tag in Dublin
Zusätzlicher Tag in Dublin
Dublin ist eine alte, kompakte Stadt mit wenigen Hochhäusern. Sie wurde von den Wikingern als Handelshafen gegründet, und das war schon immer eine ihrer wichtigsten Funktionen. Der heutige Hafen liegt größtenteils außerhalb des Stadtzentrums. Mit etwas Fantasie kann man aber noch immer die alten Dreimaster und Barken am Kai erkennen. Dublin hat einen ganz eigenen Charakter, der manchmal als etwas ungeschliffen beschrieben wird. Die Stadt bietet zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie zum ersten Mal in Dublin sind, ist eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing-Bus eine gute Idee.
So können Sie die Atmosphäre der Stadt ganz entspannt genießen und gleichzeitig ihre wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen. Dublins Ausgehviertel ist zweifellos das Temple Bar Viertel. Es liegt südlich des Stadtzentrums und dreht sich rund um Temple Bar. Die Ansammlung roter Gebäude mit ihren vielen gemütlichen Irish Pubs und Restaurants ist unübersehbar. In vielen Pubs des Ausgehviertels wird Livemusik gespielt.
Zusätzliche Runde um Beara
Route 17 / ca. 150 km.
Route 17 / ca. 150 km.Genießen Sie die Ruhe und die beeindruckenden Landschaften. Heute können Sie die Runde um Beara bewundern. Obwohl diese Route weniger bekannt ist als die Runde um Kerry, ist sie ebenso beeindruckend und deutlich ruhiger. Wir starten wieder in Kenmare.
Die Halbinsel Beara wird im Norden vom Kenmare River (eigentlich eine Bucht) und im Süden von der Bantry Bay begrenzt.
Beara war ursprünglich die Heimat des Clans O’Sulivan. (Vor den Wikinger- und Normanneneinfällen gab es in Irland ein Clansystem ähnlich dem in Schottland.) Die Region galt lange als sehr traditionsbewusstes Irland.
Healy Pass
Von Adrigole aus führt die Straße durch eine raue, offene Landschaft zum Healy Pass. Diese Strecke erfordert etwas Fahrkönnen, ist aber ein Erlebnis, das Sie sich auf dieser Motorradreise nicht entgehen lassen sollten. Der einzigartige Gebirgspass, der die Caha Mountains durch eine friedliche Moorlandschaft durchquert, ist 13 km lang.
Castletownbera
Weiter geht es entlang der Südküste von Beara nach Castletownbere, einem der wenigen größeren Orte auf dieser Halbinsel und ideal für eine Pause. Das Fischerdorf lädt zu einem leckeren Fischmittagessen ein. Die einheimischen Fischer ankern im natürlichen, sicheren Hafen, wenn sie zu Hause sind. Vor der Küste liegt Bear Island, und die Fähre dorthin (die 2010 noch verkehrte) ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür.
Steinkreisen von Derreentaggert
Von diesem Fischerhafen aus fahren wir auf einer kleinen Straße zu den Steinkreisen von Derreentaggert. Ein kleines braunes Schild (und ein Navigationsgerät) weisen den Weg. Wir kehren zur Hauptstraße zurück und fahren bis zur westlichsten Spitze der Halbinsel.
Insel Dursey
Hier erwarten Sie atemberaubende Ausblicke und eine einzigartige Seilbahn, die zur vorgelagerten Insel Dursey Island führt und sogar Autos transportiert. Die Insel ist durch den Dursey Sound vom Festland getrennt. Eine starke Gezeitenströmung fließt hindurch, und bei Flut tauchen im Sound versteckte Klippen auf (daher die Seilbahn). Einst gab es auf der Insel nicht weniger als drei Dörfer. Heute müssen Sie Ihre eigenen Lebensmittel mitbringen, da es keine weiteren Einrichtungen auf der Insel gibt und nur wenige Menschen dort leben.
Hier blickt man über den weiten, oft rauen Ozean. Das Meer vor Beara ist ein fischreiches Gebiet, wo regelmäßig Delfine und Wale gesichtet werden. Doch nun müssen wir uns von diesem wunderschönen Fleckchen Europa verabschieden.
bunte Dörfer
Die Rückfahrt über Cahermore, Ballydonegan Bay, Allihies und Eyeries ist ebenfalls bemerkenswert. So sind beispielsweise alle Häuser der Hauptstraße von Allihies in leuchtenden Farben gestrichen, und man hat einen herrlichen Blick auf die Bucht. Allihies war einst Standort bedeutender Kupferminen. Daphne du Maurier schrieb darüber die Novelle „Hungry Hill“, die später verfilmt wurde. Wir fahren zurück nach Kenmare und genießen heute Abend vielleicht noch ein köstliches Steak im Pub bei irischer Live-Folkmusik.